Nicht genug Wasserdruck im Garten – Gartenbewässerung selber bauen Teil 2

Nicht genug Wasserdruck im Garten – Gartenbewässerung selber bauen Teil 2

Nicht genug Wasserdruck im Garten – Gartenbewässerung selber bauen Teil 2

Nicht genug Wasserdruck im Garten – Hauswasseranschluss Wasserdurchfluss / Wasserdruck – Gartenbewässerung selber bauen Teil 2

Eine Gartenbewässerungsanlage erfordert eine gründliche Planung. Eine kleinere Anlage für die Gartenbewässerung kann man als Laie mit ein wenig technischem Verständnis durchaus selbst anlegen. Mehr dazu im Video

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Gartenbewässerung selber bauen!

 

Teil 2

Schritt 3: Die richtige Anschluss spart Wasser und Geld

Der nächste Schritt, der wünschenswert ist, dass, wenn Sie eine neue Wasserstelle einrichten, dass diese Wasserstelle oder das Rohr, das hier aus der Wand kommt, dass dieses Rohr einen Durchmesser hat von 3/4 Zoll und dass es ein Außengewinde hat. Wenn das aus der Wand heraus kommt, dann kann man ganz wunderbar das Ganze neu anschließen. Wie hier in diesem Fall war der Wasserhahn vorhanden, dann wird hier vorne zwischen dem Wasserhahn und dem Rohr hier in der Wand, ein T-Stück eingebaut. Hier unten noch einmal ein Wasserhahn, damit man jederzeit die Bewässerung auch von außen abschalten kann, wenn man möchte. Und im Anschluss hier unten das PE-Rohr angeschlossen, was 32 mm stark ist, um es in den Garten zu führen. Nämlich zu der Station, wo das Wasser verteilt wird.

Wichtig also: Gartenwasseruhr 2,5 m³, Rohrdurchmesser nach Möglichkeit 3/4 Zoll, es funktionieren auch mit 1/2 Zoll, aber wichtig sind dann die 2,5 m³ und nach Möglichkeit, wenn man neu verlegt, mit Außengewinde nach außen.

Schritt 4: Die Kenntnis zur durchfließenden Wassermenge spart Wasser und Geld

Im nächsten Schritt geht es darum, herauszufinden, wie viel Wasser kommt tatsächlich an, wenn ich meinen Wasserhahn aufdrehe? Wenn ich also zum Beispiel eine Durchflussbegrenzung von 1,5 m³ habe, und habe ein ganz dünnes Kupferröhrchen, dann heißt es nicht, dass notwendigerweise auch 1,5 m³ in 1 Stunde herauskommen.

Deswegen führt man sicherheitshalber eine Messung durch, sodass man nicht am Ende, wenn man alles fertig gebaut hat, feststellt, das Ganze funktioniert gar nicht, ich habe jetzt noch diverse Umbauten zu machen. Sondern, man führt jetzt eine Wassermenge durch.

Ich habe hier mal ein Beispiel genommen, ich nehme also einen ganz normalen Wasserhahn, ich empfehle hier einfach einen kurzen Schlauch anzuschließen, den hält man ins Wasser, dreht den Wasserhahn voll auf und lässt einen 10-Liter-Eimer volllaufen. Das ist also eine Möglichkeit – man wartet, wie viel Zeit braucht es, um 10 l Wasser hier in den Eimer einzubringen.

Eine andere Möglichkeit wäre auch, wie viel Wasser fließt in 10 Sekunden in meinen Eimer? Und das habe ich als Beispiel genommen, weil es leichter zu berechnen ist. Und Sie hier an der linken Seite die Beispiel Rechnung. Und das ist jetzt hier bei mir im Fabrikgebäude. Hier gibt es keinen Gartenwasserzähler und das sehen Sie hier auch im Ergebnis. In 10 Sekunden fließen 10 l Wasser in den Eimer.

D.h., wenn ich 10 Sekunden durch 60 teile, muss ich es mal 6 nehmen, dann bekomme ich 60 l/min aus einem Wasserhahns heraus. Auf 1 Stunde gerechnet, mal 60 Minuten, bedeutet das, ich habe 3600 l Wasser, sprich 3,6 Kubikmeter. Das sind natürlich super Voraussetzungen, die man im Großen und Ganzen auch nur erreicht, wenn man eine eigene Pumpe oder einen Brunnen hat.

Jetzt müsste man ausrechnen, wie viel Wasser fließt aus einem Wasserhahn in den Eimer innerhalb von 10 Sekunden? Und rechnet dann hoch, wie viel Wasser steht mir tatsächlich in 1 Stunde zur Verfügung? Sodass ich im Anschluss die Regner entsprechend einteilen und berechnen kann.

Das Finale: Ab jetzt wird Wasser und Geld gespart

Letzte Frage: An welcher Stelle soll das Gartenwasser entnommen werden? Das ist eine Frage, wenn man mehrere Möglichkeiten hat. Am besten ist es natürlich, dort, wo der Rohrdurchmesser am stärksten ist.

Manche haben zum Beispiel in der Küche, hinter der Küche, ihren Wasserauslass. Und dann findet sich da so ein kleines, dünnes Kupferröhrchen, wo kaum Wasser durchgeht. Aber an einer anderen Stelle kommt reichlich Wasser. Dann nehme ich natürlich diese Stelle, wo das dickste Rohr liegt.

Und das nächste Kriterium: Man sollte es möglichst zentral legen, sodass man an die Gartenwasserverteilung wirklich dicht herangeht, ohne viel Rohre verlegen zu müssen.

Wenn Sie also diese Entscheidung gefällt haben, dann sind Sie schon mal einen Schritt weiter, was das
Hauswasser betrifft. Es könnte aber sein, dass Sie sagen: „Für mich kommt es auch infrage, einen eigenen Brunnen zu haben.“

Mehr dazu im Teil-3!

Mein Name ist Hans Hendricks und meine Aufgabe ist es, Ihnen zu helfen, einen erholsamen und wunderbaren Garten zu haben.

Danke.

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